(0234) 26 14 97   |   Öffnungszeiten

Praxis für Allgemeinmedizin Pohl
Anke-Mareike Pohl
Werner Hellweg 484
44894 Bochum

Telefon: (0234) 26 14 97
Fax: (0234) 9 25 01 74


Sie erreichen unsere Praxis in 44894 Bochum Werne mit den Buslinien:

345 - vom Hauptbahnhof bis Haltestelle Knappschaftskrankenhaus
366 - von Bergensstr. bis Bo-Sportplatz
370 - von Bo-Stiepel bis Do-Lütgendortmund

Die Bushaltestelle ist vor dem Haus.

Direkt vor unserer Praxis befinden sich Parkplätze.

Unsere Praxis ist behindertengerecht eingerichtet und verfügt
über einen barrierefreien Zutritt (Parterre).


Schreiben Sie uns!



Alle Felder mit einem * müssen ausgefüllt werden.
Nachname*:
Vorname*:
Straße:
PLZ / Ort:
Telefon:
E-Mail*:
Nachricht*:
Captcha - nicht lesbar? Klicken Sie auf das Bild
Bitte die Zeichen des Bildes eintragen*

Montag:
07:30 - 11:00 Uhr
14:30 - 16:30 Uhr
Dienstag:
07:30 - 11:00 Uhr
14:30 - 16:30 Uhr
Mittwoch:
07:30 - 11:00 Uhr

Donnerstag:
07:30 - 11:00 Uhr
14:30 - 16:30 Uhr
Freitag:
07:30 - 11:00 Uhr
Zusätzliche Sprechzeiten nach Vereinbarung

116 117 - Die kostenlose Rufnummer für ärztliche Hilfe außerhalb der Praxisöffnungszeiten.

0180/50 44 100 - Arztrufzentrale des Notfalldienstes
(0,14€/Min aus dem Deutschen Festnetz, Mobilfunk max. 0,42€/Min)

Notfallpraxis
im St. Josef-Hospital
Gudrunstr. 56,
44791 Bochum
www.klinikum-bochum.de

News

Kinder spielerisch zum Händewaschen motivieren

Zum Welthändewaschtag am 15. Oktober 2021 erinnert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) daran, dass bereits Kinder richtiges Händewaschen lernen sollten. Händehygiene ist nicht nur in der Corona-Pandemie wichtig. Zahlreiche Erkrankungen lassen sich mit gründlicher Händehygiene vermeiden. Kreative Ideen helfen, damit Händewaschen bereits bei Kindern zum festen Bestandteil des Alltags wird. Die BZgA unterstützt dabei mit Materialien und Informationen der Internetseite www.infektionsschutz.de.

Erkrankungen, die durch die Hände übertragen werden können, sind beispielsweise Erkältungen oder Magen-Darm-Infekte sowie auch Wurmerkrankungen. Krankheitserreger können durch die Berührung von anderen Menschen, Tieren oder Oberflächen auf die Hände gelangen. Werden dann Lebensmittel mit den Händen verzehrt oder die Schleimhäute von Mund, Nase oder Augen berührt, kann das zu einer Ansteckung führen.

Spielerisch zum Händewaschen motivieren

Bereits Kleinkinder können mit Hilfe von Routinen verinnerlichen, in welchen Situationen die Hände gewaschen werden sollten. Dabei helfen Lieder, das Interesse zu wecken und die ausreichende Dauer des gründlichen Händewaschens einzuschätzen. Experimente motivieren ältere Kinder spielerisch, Kenntnisse über Krankheitserreger und deren Übertragung zu erlangen. Der Nutzen von Seife kann mit einem Versuch dargestellt werden: Dafür wird in einer Schüssel mit Wasser etwas Pfeffer auf die Wasseroberfläche gegeben. Der Pfeffer stellt die normalerweise unsichtbaren Krankheitserreger dar. Dann wird ein Finger, zuerst ohne und dann mit Seife, in das Wasser gesteckt und beobachtet, was passiert.

Gründliches Händewaschen gelingt in fünf Schritten:

  • Wasser marsch! Die Hände gründlich nass machen.
  • Einseifen! Beide Hände komplett mit Seife einschäumen.
  • Zeit lassen! 20 bis 30 Sekunden lang einseifen.
  • Runter damit! Hände von allen Seiten gut abspülen.
  • Trocknen! Auch in den Fingerzwischenräumen.

Wenn Kinder doch einmal erkranken, sind diese Hygieneregeln bei Erkältungen wichtig:

  • Husten und niesen in die Armbeuge oder ein Taschentuch.
  • Nase putzen mit einem Papiertaschentuch, das anschließend entsorgt wird.
  • Und: Regelmäßig Hände waschen!

Übersicht der BZgA-Informationen zum Thema Händewaschen:

Informationen zum Infektionsschutz und zur Händehygiene unter:
www.infektionsschutz.de
www.infektionsschutz.de/haendewaschen

Mediathek, Print- und Onlinematerialien zum Thema Händehygiene:
www.infektionsschutz.de/mediathek

Tipps für gesunde Routinen im Alltag:
www.kindergesundheit-info.de/fuer-fachkraefte/kita/alltag-in-der-kita/hygiene-in-der-kita/
www.kindergesundheit-info.de/themen/krankes-kind/alltagstipps/krankheitszeichen/hygiene-empfehlungen/

Informationen zum Thema Coronavirus unter:
www.infektionsschutz.de/coronavirus
www.infektionsschutz.de/coronavirus/alltag-in-zeiten-von-corona/hygiene-beachten

Gesetzliche Krankenkassen

Geld für Zahnreinigung, den Yogakurs oder eine Osteopathiebehandlung und noch vieles mehr wird von den meisten Krankenkassen finanziert. Nur wissen das viele nicht und verschenken regelmäßig Geld. Die Stiftung Warentest hat 71 für alle geöffnete gesetzliche Krankenkassen untersucht und informiert über Beiträge und Extras.

Erfreulich: Die meisten Krankenkassen haben ihre Beiträge nicht geändert. Die Mehrausgaben durch die Corona-Pandemie und auch gesetzliche Neuregelungen haben die Beiträge aktuell nicht ansteigen lassen. Auch bei den Extras, die Kassen zusätzlich für ihre Versicherten zu den gesetzlichen Leistungen anbieten, gibt es kaum Einschnitte. Nur zwei Krankenkassen sind teurer geworden.

Wer Geld sparen möchte, kann zu einer Krankenkasse mit günstigem Beitragssatz wechseln. Seit Anfang 2021 geht der Wechsel noch einfacher: Versicherte teilen nur der neuen Krankenkasse schriftlich mit, dass sie Mitglied werden möchten. Um alles Weitere kümmert sich dann die neue Krankenkasse.

Doch nicht nur der Beitragssatz, auch die angebotenen Extras oder der Service können Grund zum Wechseln sein. Der monatlich aktualisierte Krankenkassenvergleich der Stiftung Warentest unter www.test.de/krankenkassen nennt die Beiträge und alle Extras von mehr als 70 Krankenkassen. Der enthaltene Beitragsrechner zeigt, wie viel Versicherte durch einen Wechsel sparen. Die Untersuchung ist auch in der September-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest veröffentlicht.

12.10.2021 DGA | Quelle: Stiftung Warentest

Mit dem Herbst an den Grippeschutz denken

Herbstzeit ist nicht nur Erkältungs-, sondern auch Grippezeit. „Deshalb sollte man jetzt an die Grippeschutzimpfung denken“, empfiehlt die Präsidentin der Landesärztekammer, Dr. Ellen Lundershausen, den Thüringern. „Gehen Sie aktiv auf Ihre Ärztin bzw. auf Ihren Arzt zu und fragen Sie nach der Impfung gegen die saisonale Influenza“. Diese bietet den besten Schutz vor einer Erkrankung, und die Monate Oktober und November gelten als optimaler Impfzeitpunkt. Insbesondere Menschen ab 60 Jahren, chronisch Kranke aller Altersstufen und Personen, die aufgrund ihres Berufes mit vielen Menschen in Kontakt kommen, sollten sich impfen lassen. Wichtig zu wissen ist, dass eine Grippeschutzimpfung nicht eine mögliche Impfung gegen Corona beeinträchtigt. „Also nutzen Sie die jetzigen Möglichkeiten und schützen sich und andere“, so Ärztekammerpräsidentin Lundershausen.

„Auch sollten wir Ärztinnen und Ärzte selbst sowie medizinisches und pflegerisches Personal mit gutem Beispiel vorangehen“, ergänzt Dr. Ellen Lundershausen. „Die Impfung dient in diesem Fall dann nicht nur dem individuellen Schutz, sondern dämmt auch die Möglichkeiten der Weiterverbreitung in Kliniken und Praxen ein.“

Darüber hinaus sollten auch Arbeitgeber überlegen, ob sie nicht ihren Beschäftigten die Grippeschutzimpfung über die jeweiligen Betriebsmediziner anbieten. „Die Landesärztekammer Thüringen hat damit bisher gute Erfahrungen gemacht“, so die Ärztekammerpräsidentin.

05.10.2021 DGA | Quelle: Landesärztekammer Thüringen

Bewegung bringt bei Depressionen das Gehirn auf Trab

Körperliche Aktivität mindert nicht nur die depressiven Symptome. Sie steigert auch die Veränderungsbereitschaft des Gehirns, die Voraussetzung für Anpassungs- und Lernprozesse ist. „Die Ergebnisse zeigen, wie wichtig vermeintlich einfache Dinge wie körperliche Aktivität in der Behandlung und Vorbeugung von Erkrankungen wie Depressionen sind“, so Studienleiterin Privatdozentin Dr. Karin Rosenkranz. Die Studie wurde am 9. Juni 2021 in der Zeitschrift Frontiers in Psychiatry veröffentlicht. Menschen mit Depressionen ziehen sich oft zurück und sind körperlich inaktiv. Um die Wirkung von Bewegung zu untersuchen, gewann die Arbeitsgruppe von Karin Rosenkranz 41 Betroffene, die in der Klinik behandelt wurden, für ihre Studie. Die Teilnehmenden wurden je einer von zwei Gruppen zugeteilt, von denen eine ein dreiwöchiges Bewegungsprogramm absolvierte. Das Programm, das vom Team der Sportwissenschaft der Universität Bielefeld um Prof. Dr. Thomas Schack entwickelt worden war, war abwechslungsreich, enthielt spielerische Elemente, hatte aber keinen Wettbewerbs- oder Prüfungscharakter, sondern erforderte die Zusammenarbeit der Beteiligten. „So wurden gezielt auch Motivation und soziales Miteinander gefördert und Ängste vor Herausforderungen sowie negative Erfahrungen mit körperlicher Aktivität – Stichwort Schulsport – abgebaut“, erklärt Karin Rosenkranz. Die andere Gruppe nahm an einem Kontrollprogramm ohne körperliche Aktivität teil.

Vor und nach dem Programm bestimmte das Studienteam jeweils die Schwere der depressiven Symptomatik wie Antriebs- und Interessenlosigkeit, Motivationsmangel und negative Gefühle. Darüber hinaus wurde die Veränderungsbereitschaft des Gehirns, die sogenannte Neuroplastizität, gemessen. Sie kann mit der transkraniellen Magnetstimulation von außen bestimmt werden. „Die Veränderungsbereitschaft ist wichtig für alle Lern- und Anpassungsprozesse des Gehirns“, erklärt Karin Rosenkranz.

Veränderungsbereitschaft stieg – Symptome gingen zurück

Die Ergebnisse zeigen, dass bei Depressiven die Veränderungsbereitschaft des Gehirns im Vergleich zu Gesunden niedriger ist. Nach dem Programm mit körperlicher Aktivität stieg diese Veränderungsbereitschaft signifikant an und erreichte die Werte von Gesunden. Zeitgleich gingen in der Gruppe die Depressionssymptome zurück. „Je mehr die Veränderungsbereitschaft anstieg, desto deutlicher rückläufig waren die klinischen Symptome“, fasst Karin Rosenkranz zusammen. Bei der Gruppe, die am Kontrollprogramm teilgenommen hatte, waren diese Veränderungen nicht so ausgeprägt. „Das zeigt, dass es einen Effekt von körperlicher Aktivität auf Symptome und Veränderungsbereitschaft des Gehirns gibt. Inwiefern die Veränderung der Symptome und der Veränderbarkeit des Gehirns kausal miteinander verknüpft sind, können wir aus diesen Daten nicht beantworten“, schränkt die Medizinerin ein. „Es ist bekannt, dass körperliche Aktivität dem Gehirn gut tut, da sie zum Beispiel die Neubildung von Verbindungen von Nervenzellen fördert. Dies könnte durchaus auch hier eine Rolle spielen.“

Förderung

Das Projekt wurde gefördert aus dem Forschungsfonds für den Aufbau transdisziplinärer, medizinrelevanter Forschungskooperationen in der Region OWL.



x